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 Konzertberichte
HRVolker Offline




Beiträge: 727

24.03.2008 12:13
Hank And The Commotion im Okie Dokie in Neuß am 23.03.08 antworten

Was für ein Auferstehungsfest!
Aber nicht in einem Gotteshaus, sondern in einem Haus der handgemachten Musik, im Okie Dokie in Neuß, fand das Konzert von Hank And The Commotion am Ostersonntagabend statt.
Der Auftrag dieser Band aus den Niederlanden lautete, die Gehörgänge des anwesenden Publikums, bestehend aus leider nur ca. ungefähr über den Daumen gepeilt 40 Leuten/innen freizubekommen, mit Bluesrock und Boogie der härtesten Gangart.
Nur durch Zufall war ich beim Stöbern in meinen Veranstaltungsfavoriten mal wieder auf die Webseite des Okie Dokie geraten, hier sah ich zuletzt vor ca. fünf Jahren Julian Sas und da ich nix anderes vorhatte fuhr ich mal wieder hierhin.
Die Band kannte ich nur von ihrer Webseite und ihre Soundfiles von dort ließen nur gutes erahnen.
Das Trio, am Schlagzeug und Mikro Henk Weerensteijn, am Bass und Mikro Leo Ditzel und an Fender und Gibson und Mikro Frank Motshagen legte los mit einem Slidegitarrenboogie, der mich nach 10 Sekunden zu der Ansicht brachte, das wird ein heftiger, roher, lauter und eben angenehmer Abend und so geschah es.
Auch das Publikum war schnell in Feierlaune und das hielt auch in den folgenden 130 Minuten an.
Die Musiker wechselten sich ab mit dem Gesang, die kurzen Ansagen kamen teilweise in Englisch und in Deutsch.
Ein weiterer Boogie folgte und danach To Hot To Handle, ein mittelschneller mitdemkopfmitnickender Bluesrocker.
Das vierte Stück mit dem Namen Redlight hatte textlich nichts mit dem Abendhimmel in Neuß zu tun.
Weiter im Text ging es mit Sexlife, das musikalisch so in die Rose Tattoo Ecke ging mit einem Slidegitarrenfeuerwerk allererster Pete Wells ( R.I.P.) Güte.
Sixty Tons Of Steel, ein Rocker mit leichtem Countryeinschlag folgte und danach ein Verschnaufstück mit Anleihen an Suzie Q, klasse.
Beim neunten Lied, Do The Hip Shake, traten die drei tadellos zusammenspielenden Mitfünfziger das Boogiepedal wieder tief in die Bühnenbretter und zehn Minuten später wurde es Fool For Your Stockings, die Coverversion des ZZ Top Klassikers wurde von ihnen tempomäßig verändert und hörte sich trotzdem sensationell an.
Mit dem nächsten Lied ging es sogar noch in die Psychedelic Ecke, Drive Me Wild.
Auch der folgende Song stammte aus dieser Richtung, eine feine Würze eines sowieso abwechslungsreichen Repertoires.
Dann krachte wieder die Boogieschwarte, die Band ließ nicht locker und die Stimmung im Saal auch nicht.
Die zwei lautstark erklatschten und bejubelten Zugaben habe ich so noch in dieser Form noch nie gehört, aberThese Boots Are Made For Walking und Call Me The Breeze als brachiale Boogierocker haben was!
Neun Euro Eintritt bezahlt, dafür jede Menge erhalten, ein Klasseabend.
Ihre Live CD aus dem Het Havenhoekje in Dordrecht kostete zehn Euro und rotiert seit heute morgen in meinem Player.
Leider lag mein Fotoapparat schön zu Hause und mit einem Handyfoto möchte ich diesen Bericht nicht " verfeinern ". Deshalb ein Foto des Konzertplakats.

HRVolker

Angefügte Bilder:
Konzertplakat Hank im Okie.jpg  
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