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rockinxxl Offline




Beiträge: 167

08.10.2010 19:43
Joanne Shaw Taylor - Diamonds in the Dirt antworten

Erst im Frühjahr 2009 erschien bei Ruf Records ihr debut Album "White Sugar".
Danach war für diese junge Musikerin nichts mehr so wie es vorher war.
Ihr Album katapultierte sie von 0 auf 100 in einer unglaublichen Geschwindigkeit mit der weder sie noch Ruf Rec. gerechnet hatten. Ihr Album wurde das meistverkaufte Debut Album das jemals bei Ruf erschienen ist. Sie trat von heute auf morgen bei den großen Festivals auf, jeder wollte sie haben, sie hat ihr Bestes gegeben und war seit dem Pausenlos unterwegs.
Wann in Gottesnamen sollte sie den Nachfolger aufnehmen?
Sie selbst sagt:"Für das erste Album habe ich 10 Jahre gebraucht, für das Zweite nur 10 Tage".
Genauso ist es. Ruf lies die junge Joanne (25) auch diesmal wieder über den großen Teich nach Tennessee fliegen. Dort, in dem Studio von Roy Gaines, einem der Großen an den Reglern, nahm sie auch dieses mal auf. Hinzu kamen, wie beim ersten Album, die Herren Dave Smith am Baß und Steve Potts am Schlagwerk, ein eingespieltes Team also und das hört man.
Roy Gaines weiss was er hören will.
Joanne Shaw Taylor hat für meinen Geschmack die bluesigere Stimme und spielt die bessere Gitarre wenn ich sie mit der anderen jungen Frau aus dem Hause Ruf vergleiche: Dani Wilde.
10 Titel sind drauf und mit 45:21 Minuten Spielzeit liegt sie im Durchschnitt.
1.Can't keep living like this, fängt akustisch an, mit düsterer Stimme vorgetragen erinnert der Song hier an einen Delta Blues, nach ca. 1 1/2 Minuten geht dann die Post ab. Klasse Gitarren Solo, die Herren Potts und Smith sorgen für den wunderbaren Groove.
2.Dead and Gone, könnte von Joe Bonamassa sein und klingt nicht weniger schlecht als bei JB.
3.Same as it never was, grooved locker und leicht dahin
4.Jump that Train, genau das möchte man tun, viel drive, 1a Gitarre,wird bestimmt ein erstklassiger Live Song.
5.Who do you Love? nein ist nicht der Bo Diddley Song. Midtempo Bluesrocker der die Geschwindigkeit mehrmals wechselt.
6.Diamonds in the Dirt, wunderbarer Song der gooved und sich durch seine Leichtigkeit schnell einschmeichelt.
7.Let it burn, heftiger groove, geht gut ab, hat alles was ein Klasse Song braucht.
8.World on Fire, könnte von einem Südstaatler geschrieben sein, ist aber von JST.
9.Lord have Mercy, der einzige Song der mich nicht überzeugt.
10.The World and it's way, ruhig lässt sie dieses Album ausklingen um danach noch einmal song No.1 hören zu wollen.......und mehr.

Joanne Shaw Taylor wird auch diesmal die Fangemeinde überzeugen, was sie hier in 10 Tagen geschaffen hat wird die Käufer voll befriedigen.
Und 2011 sehen wir sie dann auf den Bühnen unseres Landes, Live und in Farbe.
bis dann

easy Baby

Angefügte Bilder:
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