„Ich möchte Leute hören, die sich für bestimmte Sachen interessieren, die sich die Mühe machen, Sachen zu finden, die ich vielleicht sonst nicht hören würde. Die Stücke spielen, weil sie meinen, daß andere Menschen sie einfach hören müssen.“ - Alan Bangs __________________________________________________
"A balance between things that you know people will like and things that you think people will like." - John Peel
Ob diese Kinder tatsächlich die Zukunft des Blues sind, wird sich erst noch im Laufe der Zeit zeigen. Kindern dieses Alters gelingt es durchaus, mit Talent, fleißigem Üben, einem guten Lehrer und nicht zuletzt ehrgeizigen Eltern, in diesem Sinne flüssige und auch differenzierte Vorträge zu präsentieren. Ob sie die große Komplexität und Farbigkeit der Musik begreifen und verinnerlichen und nicht zuletzt mit persönlicher Attitüde versehen können, ist sicherlich möglich, sei aber prinzipiell dahingestellt. Ich rede hier aus persönlicher Erfahrung. Es gibt Kinder, die im Vergleich zu den hier gezeigten, die Sonata Zapateado von Albenitz Matteo oder die Fantasia D-minor von dem meisterhaften Komponisten Silvius Weiss großartig präsentieren können und die dann später doch mit ihrem musikalischen Talent eine andere Richtung einschlagen. Auch hier spreche ich aus persönlicher Erfahrung. Die hier gezeigten Beispiele sind interessant und der Niedlichkeitsfaktor ist nicht zu unterschätzen, aber dies zum jetzigen Zeitpunkt als Zukunft des Blues zu bezeichnen empfinde ich als etwas zu hoch gegriffen. Greetz aus Kölle Pavel