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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 579 mal aufgerufen
 Reviews: Tonträger
Volker (SR) ( gelöscht )
Beiträge:

09.11.2009 20:04
Woodbrain - Swimming In Turpentine antworten

Woodbrain – Swimming In Turpentine (2009)

Hin und wieder findet man einen Schatz, obwohl man gar nicht auf der Suche war. Woodbrain’s Erstling Swimming In Turpentine ist genau so ein Schatz – zumindest aus meiner subjektiven Sicht heraus. Eigentlich war ich auf der Suche nach November-Veröffentlichungen - für die Forum-Rubrik „New Releases/Neuerscheinungen“ - als mich der Weg durch’s Netz auch auf die Seite von Yellow Dog Records führte und ich das Cover des Albums sah. Vier Jungen schwimmend in einem aufgewühlten See, im Hintergrund eine giftig-orange-farbene Rauchfahne. Und Hörproben gab’s auch. Schon nach dem Hören der ersten war mir klar: dieses Album muss ich so schnell wie möglich haben.
Was ist das für Musik, die uns Woodbrain da zu Gehör bringt? In ihrer Pressemittelung zur Veröffentlichung von Swimming In Turpentine ordnen sie sich selber ein: Die Musik ist eine Mischung aus Country, Blues, Rock und Bluesrock. Woodbrain’s musikalischer Nährboden, ist die Musik der 40er und früheren Jahre des Mississippi Deltas. Zitat: ”Our base is the pre-1940 rural music of the Mississippi Delta and the Appalachian Mountains,” explains Woodbrain vocalist/songwriter/guitarist Joe McMurrian. “It’s a sound influenced by Robert Pete Williams, Skip James, Robert Johnson, Buddy Guy and R.L. Burnside as well as Dock Boggs and Roscoe Holcomb. But we’re not ignorant of what’s happened since, like Cream, Led Zeppelin, Hendrix and modern jazz. So we roll all of that into our chemistry as a band.
Dreizehn Titel befinden sich auf dem Album. Gleich die ersten beiden, Port Chicago Highway und Northbound bedienen die Vorlieben der Bluesrocker unter den Lesern dieser kurzen CD-Vorstellung. Der dritte Titel aber - lasst es mich so sagen - „schlägt dem Fass den Boden 'raus“: Dig. Der Titel hat es mir angetan. Geniales Banjospiel, genialer Bass, geniale Harp und Jimi Bott bedient sein Schlagzeug, dass es jedem Hörer ein Staunen abverlangt. Hier passt alles. Laut Pressemitteilung haben die vier den Titel erst 10 Minuten vor der Aufnahme einstudiert. Aber auch mit ruhigeren Tönen versteht es Woodbrain den Hörer zu verwöhnen. Da ist zum einen Home Of My Own. Ein Slow-Rock Titel mit ganz leichten Reggae-Anklängen. Der Titel nimmt Dich bei der Hand, führt dich auf eine Wolke und lässt Dich schweben. Zum anderen Hurricane Town, etwas aufgeregter als Home Of My Own, zwingt der Titel Dich hinzuhören und weníger zu träumen. Mit fast schon psychodelischen Klängen klingt das Album dann aus. Next Stop klingt recht experimentell. Der Titel gleitet übergangslos in den letzten Titel des Albums über. Pottsville Conglomerate nimmt den Faden von Next Stop auf und wird zügig zu einem Slow-Rock Titel, ohne jedoch das Thema von Next Stop zu verlieren.

Für mich ist Woodbrain's Swimming In Turpentine das Album des Jahres 2009.

Line Up:
Joe McMurrian – Guitar, Banjo, Vocals
Jason Honl – Electric & Acoustic Bass, Organ
Jimi Bott – Drums & Percussion
David Lipkind – Harmonica, Backup Vocals

Titel:
01. Port Chicago Highway
02. Northbound
03. Dig
04. Broken Window
05. Shake Em Down
06. Home Of My Own
07. Good Man
08. Storm Clouds
09. Turpentine
10. Hurricane Town
11. Black Water Side
12. Next Stop
13. Pottsville Conglomerate

Hörproben:
http://woodbrainmusic.com/

Angefügte Bilder:
Woodbrain.jpg  
Gardner Offline




Beiträge: 2.321

09.11.2009 20:22
#2 RE: Woodbrain - Swimming In Turpentine antworten

Eine Bezugsquelle für dieses Album als Cd oder als Mp3- Download:



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„Ich möchte Leute hören, die sich für bestimmte Sachen interessieren, die sich die Mühe machen, Sachen zu finden, die ich vielleicht sonst nicht hören würde. Die Stücke spielen, weil sie meinen, daß andere Menschen sie einfach hören müssen.“ - Alan Bangs
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