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Tach zusammen,
das so von mir erlebte Konzert gestern abend in Roermond:
Es stimmte fast alles an und in dieser Band an diesem gestrigen Abend in meinem zweiten Blueswohnzimmer, dem Cafe de Weegbrug in Roermond, in jeder Hinsicht, das Publikum spendete viel Applaus und geizte auch nicht mit anerkennenden Rufen zur Spielkunst der drei.
Andy Taylor am Bass hatte den richtigen Groove in Griff und Fingern, Nick Gibbs haute mächtig mit seinem Minimalschlagzeug ( die Bühne im Cafe ist nicht sehr groß ) davor, dazwischen und mittenrein und die 23 jährige Joanne Shaw Taylor aus Birmingham in England stellte mit ihrer Telecaster Töne her von nicht sehr oft gehörter Klasse, mein lieber Stevie Ray Vaughan, der ist einer ihrer Heroes und rauszuhören.
Sie hat in ihrer nun schon knapp fünfzehnjährigen Karriere ihre Gitarrenspielkunst immer weiter verfeinert und hat meiner Meinung nach alles im Griff, technisch und taktisch, und spielt auf höchstem Niveau, sie hat die Klasse der meisten zur Zeit angesagten Bluesgitarristen, ob Slow, Middle, Fast oder Speed, bei einem Titel dachte ich so vor mich hin, jetzt überholt sie Alvin Lee zu seinen schnellsten Zeiten auf der rechten Saite.
Sie präsentierte etliche Stücke ihrer ersten und bis jetzt einzigen CD White Sugar, der folgt in den nächsten Jahren sicherlich noch etliches an von ihr komponierter Musik.
Ihr Können wird übrigens hier im Forum bei früheren Berichten zu ihren Konzerten auch von Peter Bluesguitar und Tony Gardner beschrieben.
Going Home, White Sugar und Who Do You Want Me To Do hörten wir, ihre Stimme hat was und zwar den richtigen Mix, kräftig, seelig, rauchig, aus dem Bauch raus.
Der Slowblues Blackest Day kam gut portioniert in den Raum und ihre beiden Coverinterpretationen der Meister Hendrix und King, Albert überzeugten das Publikum.
Sie wird, wenn sie so weiter spielt, ihren Weg machen, das von ihr und ihrer Band so gespielte hat ja in der Bluesrockwelt mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert, das kommt an bei den Konzertbesuchern, das wummt sozusagen, siehe den Zuspruch zu solchen Powerbands wie z.B. der von Ana Popovic oder Erya Lytinen oder von Eric Steckel oder Vdelli oder Walter Trout oder Joe Bonamassa und wie sie alle heißen.
Aber die so hier und heute Abend gespielte Musik von Joanne und ihrer Band und der anderen genannten Musiker ist nix für mich, das ist nicht meine Baustelle, nach einer Kennenlernphase wird mir das zu langweilig, ich nenne das mal für mich so die VerBonamassaisierung des Blues oder Bluesrock oder Rock? Oder?
Bis neulich!
HRVolker
http://volkerfroehmer.wordpress.com/
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