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 Konzertberichte
HRVolker Offline




Beiträge: 727

27.11.2007 16:58
Down Home Blues Band Im Wirtschaftswunder In Wuppertal am 10.11.07 antworten


Hallo zusammen,

der folgende Bericht ist ja noch nicht sooo alt, deshalb hierhinein damit:

Power Blues at it`s best!
Gegen 21.15 Uhr begab sich Markus an sein Schlagzeug, Pedy umschnallte sich seinen Bass, rückte das Gesangsmikro noch mal ein bisschen hin und Loeny griff sich seine Fender, die Down Home Blues Band aus Düsseldorf begrüßte die Anwesenden/innen mit dem ersten Stück, " It`s My Soul ". Genau. My Soul. Meine Musik. Genau. Meine Baustelle.
Im Wirtschaftswunder. Das Wiwu ist ein Bluesbühnefeinbiergeschäft in der Wuppertaler Nordstadt, das schon etliche Klassekonzerte erlebte, u.a. Louisiana Red, Das Dritte Ohr, Dave Specter, Lynwood Slim und Memo Gonzales & The Bluescasters.
Die DHBB stammt aus dem Jahr 1979, die heutige Formation spielt und singt seit mittlerweile 17 Jahren zusammen und bringt klassischen Blues in die Spielstätten der Republik. Ihre Favoriten sind u.a.Freddie King, Jimmy Reed, John Lee Hooker, Otis Rush, Willie Dixon, Chester Burnett , Elmore James und Muddy Waters.
Kurz vor dem Ende des zweiten Blues, dem " Big Boss Man ", riss Loeny eine Saite, also wurde die Zeit während LoenysneueSaiteeinziehen folgendermaßen genutzt: Aus dem Publikum kam der Vorschlag, ein A capella Stück zu intonieren, Pedy und Markus griffen das auf, falsch, nicht griffen sondern sangen " Baby Please Don`t Go ", ein Gassenhauer aus dem Jahr 1935 von Big Joe Williams! Klasse!
Nachdem die sechste Saite wieder zur vollsten Verfügung stand ging die Reise in die Welt der zwölf Takte weiter, herausragend für mich das sechste Stück, " Pick Up The Pieces“, Loeny bearbeitete dabei die Fender und das WahWah Pedal auf`s Feinste, Pedy sang, grollte, brüllte und basste grandios, Markus ließ es knallen!
Nach " Dimples", einem Hooker Titel, gab es noch den Mottosong für diesen Abend, und zwar das ihr und wir jeden Tag den Blues haben! So oder so!
Pause!
Das zweite Set startete mit " Don`t Be Afraid Of The Dark", danach " Sick And Tired", was natürlich und sowieso und überhaupt nicht für die Band zutraf, J.B. Lenoir`s Komposition " Talk To Your Daughter" folgte und dann wurde es fünf Minuten soulig mit dem "Turning Point". Es ging nun Schlag auf Schlag, Fendersaite auf Fendersaite, Basssaite auf Basssaite.
Kompakt, auf den Punkt, mannschaftlich geschlossen.
Den Boogie kurz vor dem Ende des Konzerts nutzten Loeny und Pedy zu einem Gang durch die Kneipe, ihre Vier - bzw. Sechssaiter sind mit Sender ausgestattet, und brachten jedem Gast ein Ständchen! Wenn Markus auch noch was tragbares …….
Der" Mannish Boy" als erste Zugabe brachte das dankbare Publikum zum wiederholten Male zum Swingen, Tanzen und Bangen!
Das zweite Schmankerl kam als Sweet Home Chicago daher und zum Abschluss dieses tollen Konzertabends Revuepassierten die guten Zeiten des Rolls und Blues noch mal.
Jungs, ihr wart klasse und ich wünsche euch den Erfolg, den ihr verdient!

http://www.down-home-blues.de/index1.htm

http://www.the-wirtschaftswunder.de/


Volker

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