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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Reviews: Bücher, Zeitschriften
Blueszecke Offline




Beiträge: 59

25.08.2008 22:46
"Ronnie - Autobiographie" von Ronnie Wood antworten

Ronnie Wood wurde als Ronald Wood am 1. Juli 1947 in der nähe von London geboren, unweit von Heathrow.
Vor seiner Musikerkarriere studierte er Malerei am Ealing College of Art in London. In den 60ern begann er als Gitarrist bei den Birds.
Nach dem er bei The Creation und der Jeff Beck Group gespielt hatte, kamm er 1969 zusammen mit Rod Stewart zu den Small Faces. Im Sommer 1975 begleitete er die Rolling Stones auf einer US Tournee und am Ende des Jahres war er Bestandteil der Stones.
Das allein reichte ihm aber nicht aus, also begleitete er mehrere Musikprojekte und vor allem widmete er sich immer seiner Kunst, dem Malen.
Viele Ausstellung, vornehmlich an Orten der Stones-Tour, sind seit dem gezeigt worden.

Ronnie Wood ist einer der letzten Originale des Rock`n`Roll. Er beschreibt in diesem Buch unverblümt seine Geschichte. Ein Leben geprägt von "Up`s and Down`s".
Insbesondere sein Vater und seine Brüder, ebenfalls Musiker, hatten besonderen Einfluß in seiner frühen Kindheit. Damals schon war der Alkohol allgegenwärtig. Besonders der Vater war ein "Schlimmer" und ständig wurde in dem kleinen Haus musiziert.
Der unerwartete Tod einer frühen Freundin bescherte Ronnie dann den ersten Dauervollrausch. Die in der Folgezeit vielen Kontakte zu Musikern und zwielichtigen Gestalten taten dann ein übriges um das Leben im Nebel zu verbringen.
Es liest sich wie das "who is who" der Musikgeschichte.Ronnie bezeichnet sich öfter als eine Art Gückskind, weil er immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen sei.
Einen echten Freund findet er zunächst in Rod Stewart und später bis in die heutige Zeit dann eben Keith Richards, mit dem er häufig verwechselt wird, wie er beschreibt.
Interessant ist die Verbindung von Ronnie, dem Musiker, und Ronnie, dem Maler.

Wenn ich eine kurze Inhaltsangabe machen sollte passt wohl nichts besser als "Sex and Drugs and Rock`n`Roll!
Der hat wirklich nichts anbrennen lassen, weiß Gott!
Wie dieser Mann die Jahre des extensiven Drogenmissbrauchs überleben konnte, ist mir ein Rätsel. Allerdings weiß er auch, wem er dieses Überleben zu Verdanken hat: seiner Frau Jo und seinen Kids, sowie einigen "Kumpels".
Unterm Strich war es wirklich sehr kurzweilig zu lesen. Mir fehlt aber ein ganz wichtiger Musiker, der bei einer Stones-Fete entdeckt worden sein soll: Stevie Ray Vaughan.
Im Vergleich zur Clapton- Autobiographie fehlt mir auch ein wenig Tiefgang. Beim lesen der Clapton Story habe ich immer ein wenig mitgefühlt. Bei "Ronnie" habe ich manchmal gedacht, es sei ein bisschen übertrieben.
Aber hier sollte sich jeder Leser sein eigenes Bild machen.
Empfehlenswert ist es allemahl.
Erschienen ist es im Heyne Verlag mit 416 Seiten und einigen interessanten Bildern als gebundene Ausgabe.

behindthelegend Offline




Beiträge: 57

27.08.2008 09:22
#2 RE: Buch: Ronnie (Autobiographie) antworten
Das ist eine interesante Lebensgeschichte von Ronnie. Von Eric Clepton habe ich das Buch und lese es gerade das ist auch interesant und man erfährt viel was man nicht kennt.

Christoph
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